Pressemitteilungen

Neuer Partner für deutsches GLXP-Team: Fachgebiet Planetengeodäsie der TU Berlin unterstützt Mondmission

Berlin, 20.12.2011. Nachdem zu Jahresbeginn die Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unter Dach und Fach gebracht wurde, freut sich das deutsche Google-Lunar-X-PRIZE-Team „Part-Time Scientists“ nun darüber, das Fachgebiet Planetengeodäsie am Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik der Technischen Universität Berlin zu den Partnern der 2013 anstehende Mondmission zählen zu können. Für die dort forschenden Planetengeodäten „dreht“ sich gleichsam alles um die Eigenschaften planetarer Körper, etwa deren Größe, Schwerefeld und Rotation, wobei unter anderem globale und lokale Oberflächenbeschreibungen dieser Körper erstellt und Zusammenhänge untersucht werden. Geleitet wird das Fachgebiet von Prof. Dr. Jürgen Oberst, der gleichzeitig Abteilungsleiter am Berliner DLR-Institut für Planetenforschung ist. Oberst ist unter anderem an der seit Juni 2009 laufenden LRO-Mission der NASA beteiligt, im Rahmen derer die Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ den Mond aus einem Orbit von nur 50 Kilometern Höhe erkundet.

Von weitreichender Bedeutung sind die Informationen und Daten, die die Mitarbeiter des Fachgebiets den „Teilzeit-Wissenschaftlern“ zur Verfügung stellen. So wurde zunächst gemeinsam beschlossen, die Mondfähre mit Mondrover „Asimov“ in der Nähe der Stelle aufsetzen zu lassen, an der 1972 die Astronauten der Apollo-17-Mission nicht nur Fuß auf den Mond gesetzt, sondern auch ihre Fahrten mit dem berühmten Mondauto, dem „Lunar Roving Vehicle“ (LRV), unternommen haben. Die Landestelle in der Nähe des Mondäquators ist nicht nur verhältnismäßig gut erschlossen, sondern bietet vor allem auch aufgrund der Geländebeschaffenheit und des Sonneneinfalls günstige Bedingungen für die Mission des einzigen deutschen GLXP-Teams. Relevant sind beispielsweise topographische Höhenunterschiede, die die Kommunikation beeinträchtigen könnten oder schlimmstenfalls unüberwindbar für Rover Asimov sind. Dank Oberst und seinen Mitarbeitern erhalten die Part-Time Scientists daher unter anderem Zugang zu den Daten, die der spezielle Höhenmesser an Bord des LRO liefert – der sogenannte „Lunar Orbiter Laser Altimeter“ (LOLA).

Aber auch die durchschnittliche Größe der Steine im Zielgebiet können die Mitarbeiter des Fachgebiets ermitteln – die sogenannte „Lunar Reconnaissance Orbiter Camera“ (LROC) an Bord des LRV macht's möglich. Sie liefert Bilder der Mondoberfläche in bislang unerreichter Auflösung. Um nun die Größe eines Steins zu berechnen, werden seine Pixel „gezählt“ und mit der Auflösung des Fotos abgeglichen, die wiederum anhand der jeweiligen Flughöhe berechnet wird. So kann für Rover Asimov, der nur etwa 25 Kilogramm wiegen wird, ein möglichst leicht zu befahrendes Terrain auf dem Erdtrabanten ausgesucht werden. „Die Daten, die der Lunar Reconnaissance Orbiter liefert, sind zwar öffentlich zugänglich, aber ihre Verarbeitung ist extrem aufwendig und komplex. Deshalb ist die Unterstützung seitens des Fachgebiets für uns sehr wertvoll und wir freuen uns vor allem auch darüber, dass sie uns neue Möglichkeiten für die Missionsplanung eröffnet“, sagt Teamchef Robert Böhme über die Zusammenarbeit. Eine weitere erfreuliche Entwicklung kann das Team unterdessen im Hinblick auf seinen Protagonisten Asimov verzeichnen: Der dritte Prototyp des Mondrovers. „Asimov Jr. R3“, wurde in den vergangenen Wochen in Kleinstarbeit zusammengeschraubt und wartet nun darauf, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden.

Der Google Lunar X PRIZE ist ein 2007 von der X PRIZE Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Im Wettbewerb vertreten sind 29 Teams aus 17 Ländern. Der Hauptpreis von 20 Millionen US-Dollar wird an das Team ausgeschüttet, das die Vorgaben des GLXP bis spätestens 31. Dezember 2015 erfüllt hat. Sollte zuvor eine ähnliche Mission von einer staatlichen Institution durchgeführt werden, sinkt das Preisgeld auf 15 Millionen US-Dollar. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.


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Gemeinsam für die Raumfahrt: GLXP-Team „Part-Time Scientists“ nimmt „TU Wien Space Team“ unter die Fittiche

Berlin, 11.07.2011. Ihre gemeinsame Leidenschaft für die Raumfahrt hat jetzt das deutsche Google-Lunar-X-PRIZE-Team der „Part-Time Scientists“ mit dem „Space Team“ der Technischen Universität Wien zusammengebracht. Im Rahmen der jüngst besiegelten deutsch-österreichischen Kooperation werden die „Teilzeit-Wissenschaftler“ den Mitgliedern der Studierendeninitiative nicht nur ihr Wissen, sondern auch einige Ressourcen zur Verfügung stellen. Die bislang rund 20 Personen starke Arbeitsgruppe, zu deren Gründung der Maschinenbaustudent Fabian Duschel im Wintersemester 2010 den Anstoß gegeben hatte, widmet sich derzeit mit Feuereifer der Umsetzung zweier ehrgeiziger Projekte und freut sich dementsprechend sehr über die Hilfe aus Deutschland.

Die aus Fachrichtungen wie Physik, Maschinenbau oder Elektrotechnik stammenden Studentinnen und Studenten haben es sich zum Ziel gesetzt, verschiedenste Fluggeräte zu entwerfen und zu bauen, um damit zum Beispiel an Wettbewerben teilzunehmen. Aktuell auf dem Programm steht der französische „C'Space 2011“, auf dem vom 20. bis 28. August 400 Teilnehmer aus acht Nationen gegeneinander antreten werden. Das Space Team wird hier eine etwa zwei Meter lange und sieben Kilo schwere Experimentalrakete ins Rennen schicken, die nach Erreichen ihrer Flughöhe von 2500 Metern einen sogenannten CanSat – dabei handelt es sich um einen Mini-Satelliten in Getränkedosengröße – auswerfen wird. Dieser wird samt Fallschirm zur Erde zurückschweben, wobei wie auch schon während des Raketenflugs Daten zu Temperatur, Luftdruck, Beschleunigung oder Radioaktivität ermittelt werden. Für das Landemanöver erhält der CanSat einen Sensor zur Abstandsmessung, denn laut Regelwerk darf der Airbag erst vier Meter über dem Boden aufgeblasen werden. Als Bordcomputer wird eine von den Part-Time Scientists gestiftete Leiterplatte zum Einsatz kommen. Mit ihr wurde die Kooperation gleichsam eröffnet, wobei für die Zukunft neben der Zurverfügungstellung von Elektronik auch der Transfer von Wissen vorgesehen ist.

„Auch wenn es heute nicht mehr den Anschein hat, haben wir vor zwei Jahren selbst ‚klein angefangen‛ und wissen daher, wie außerordentlich wichtig Unterstützung von außen ist – nicht nur auf materieller, sondern genauso auch auf immaterieller Ebene“, erklärt Robert Böhme, Teamchef der Part-Time Scientists. Im Vergleich zu den Studierenden haben er und sein mittlerweile auf rund 100 Mitglieder angewachsenes Team eine ungleich größere Aufgabe vor sich: Einen Rover zum Mond zu schicken, der unter anderem Videos in HD-Qualität zur Erde überträgt. Dabei sitzt den Tüftlern ständig die Konkurrenz im Nacken, denn für den Google Lunar X PRIZE gilt das Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, das heißt, wer die Mission als Erster erfüllt, bekommt das Preisgeld. Darüber, wie es um die neuesten Fortschritte der anderen Teams bestellt ist, kann Böhme sich heute und morgen höchstpersönlich ein Bild verschaffen: Zusammen mit Teamkollege Sven Wehlan nimmt er am 5. „Google Lunar X PRIZE Team Summit“ teil, der dieses Mal im kalifornischen Mountain View stattfindet.

Der Google Lunar X PRIZE ist ein 2007 von der X PRIZE Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Im Wettbewerb vertreten sind 29 Teams aus 17 Ländern. Der Hauptpreis von 20 Millionen US-Dollar wird an das Team ausgeschüttet, das die Vorgaben des GLXP bis spätestens 31. Dezember 2015 erfüllt hat. Sollte zuvor eine ähnliche Mission von einer staatlichen Institution durchgeführt werden, sinkt das Preisgeld auf 15 Millionen US-Dollar. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.


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Team „Part-Time Scientists“ gewinnt weiteren Sponsor: Altium unterstützt geplante Mondmission

Berlin, 08.03.2011. Das deutsche Google-Lunar-X-Prize-Team „Part-Time Scientists“ hat wieder einmal ein weltweit tätiges Unternehmen für seine ehrgeizige Mission begeistern können: Der australische Softwarehersteller Altium stellt den Layoutern des Teams zehn Lizenzen der hauseigenen Elektronik-Design-Suite „Altium Designer“ zur Verfügung. Damit die Vorteile des Designtools von vornherein voll ausgeschöpft werden können, ist im Sponsoringpaket auch die Teilnahme an entsprechenden Online-Seminaren enthalten. So sehen sich die „Teilzeit-Wissenschaftler“ bestens gewappnet für die Herausforderungen bei der Entwicklung weltraumtauglicher Elektronik.

Die rund 70 Mitglieder des Teams sind vor allem in Deutschland und Österreich, aber auch in den USA und dem Rest der Welt verstreut. Ein entscheidendes Plus ist daher die Möglichkeit, dezentral im Team mit Altium Designer arbeiten und gemeinsam Reviews durchführen zu können. Die mit der Software designten Leiterplatten kommen im Mondrover „Asimov Jr.“ zum Einsatz, der gemäß den Regeln des Google-Lunar-X-Prize auf dem Erdtrabanten landen wird, um dort eine Strecke von 500 Metern zurückzulegen und Bilder und Videosequenzen in HD-Qualität zur Erde zu senden. Dank der Möglichkeit zur Verzahnung von Altium Designer mit Mechanik-CAD-Programmen können die Leiterplatten gleichsam nahtlos in den Rover eingepasst werden; durch die 3D-Visualisierungsfunktion der Software können ferner Stellen identifiziert werden, an denen die Hitze gegebenenfalls nicht korrekt abgeführt wird – eine große Hilfe bei der Entwicklung von Elektronik und Mechanik. Während für den Rover bereits mehrere Prototypen gebaut wurden, konnte der erste Lander-Prototyp anlässlich der EuroMold im Dezember der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Auch hier werden die Layouter kräftig Gebrauch von der Altium-Software machen.

Mit Altium haben die Part-Time Scientists nicht nur einen äußerst erfahrenen, sondern auch einen sehr erfolgreichen Partner gewinnen können: Die innovativen Lösungen des Softwarehauses kommen in Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, der Telekommunikation oder der Medizin zum Einsatz; zum Kundenstamm gehören so renommierte Unternehmen wie Boeing, DaimlerChrysler, IBM, Intel, Microsoft, NASA, Siemens, Sony oder Texas Instruments. Dies soll indes nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass das Unternehmen eine Preispolitik verfolgt, die auch kleineren Entwicklern entgegenkommt, wobei Studenten und Bildungseinrichtungen Sonderkonditionen geboten werden. Denn es ist Altiums erklärte Unternehmensphilosopie, Innovation und technologischen Fortschritt nach besten Kräften zu fördern; eine Philosophie, von der nun auch die Part-Time Scientists profitieren.

Der Google Lunar X-Prize ist ein 2007 von der X-Prize Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Mittlerweile sind 29 Teams aus 17 Ländern im Wettbewerb vertreten. Der Hauptpreis von 20 Millionen US-Dollar wird an das Team ausgeschüttet, das die Vorgaben des Wettbewerbs bis spätestens 31. Dezember 2015 erfüllt hat. Sollte zuvor eine ähnliche Mission von einer staatlichen Institution durchgeführt werden, sinkt das Preisgeld auf 15 Millionen US-Dollar. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.


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„Part-Time Scientists“ starten Kooperation mit Instituten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

Berlin, 03.01.2011. Das deutsche Google-Lunar-X-Prize-Team „Part-Time Scientists“ darf sich ab sofort über zwei gewichtige Partner bei der für 2012 geplanten unbemannten Mondmission freuen: Im Rahmen einer weitreichenden Kooperation mit dem DLR-Institut für Robotik und Mechatronik und dem DLR-Institut für Kommunikation und Navigation – beide ansässig in Oberpfaffenhofen – sollen schon bald gemeinsam neue Technologien erprobt und innovative Konzepte für die Raumfahrt entwickelt werden. Diese werden nicht nur der jetzt anstehenden Mission, sondern auch künftigen Missionen beider Partner zugutekommen.

Das ambitionierte Team der Part-Time Scientists, das mittlerweile rund 70 Mitglieder aus Deutschland, Österreich und dem Rest der Welt zählt, arbeitet seit Juni 2009 an Entwicklung und Fertigung der Komponenten für eine unbemannte Mondmission. Auf der diesjährigen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung im Juni konnten der Öffentlichkeit bereits zwei Prototypen des Mondrovers „Asimov Jr.“ präsentiert werden. Das erste Modell des Lander-Prototypen wurde Anfang Dezember auf der EuroMold vorgestellt. Der Missionsplan sieht vor, dass Rover und Lander von einem privaten Raumfahrtanbieter in den Low Earth Orbit (LEO) transportieren werden, von wo aus der Lander eigenständig weiterfliegen und schließlich den Rover auf der Mondoberfläche absetzen wird. Von dort aus wird Asimov Jr. dann Bilder und Videosequenzen in HD-Qualität zur Erde senden; außerdem – und dies war zu Apollo-Zeiten noch nicht möglich – wird er die erste SMS und die erste E-Mail vom Erdtrabanten aus verschicken.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. ist bundesweit an insgesamt 14 Standorten vertreten. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten erstrecken sich auf die Bereiche Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr. Im Auftrag der Bundesregierung ist das DLR – genauer: die DLR Raumfahrt-Agentur – zudem für Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten verantwortlich. Das Institut für Robotik und Mechatronik kann bei Weltraumprojekten auf umfangreiche Erfahrungen verweisen. So ging etwa im November das erste deutsche Robotik-Experiment im freien Weltraum ROKVISS (Robotik-Komponenten-Verifikation auf der ISS) nach fünfeinhalb Jahren und rund 500 absolvierten Tests erfolgreich zu Ende. Entsprechend erwartungsfroh ist Robert Böhme, Teamleiter der Part-Time Scientists: „Dass wir von der geballten Erfahrung der beiden DLR-Institute profitieren können, ist für uns ein unschätzbarer Vorteil. Andersherum freuen wir uns, dass auch unser Wissen und unsere Technologien beim DLR gefragt sind. Wir sind gespannt auf die Synergien dieser Partnerschaft.“

Der Google Lunar X-Prize ist ein 2007 von der X-Prize Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Momentan sind 20 Teams aus 11 Ländern im Wettbewerb vertreten. Der Hauptpreis von 20 Millionen US-Dollar wird an das Team ausgeschüttet, das die Mission bis spätestens 31. Dezember 2012 erfüllt hat. Danach sinkt das Preisgeld auf 15 Millionen US-Dollar. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.


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Feinwerktechnik für die Raumfahrt: Erich Huber GmbH kooperiert mit Team „Part-Time Scientists“

Berlin, 13.07.2010. Hoch hinaus will das deutsche Google-Lunar-X-Prize-Team der „Part-Time-Scientists“: Seit dem 24. Juni 2009 – an diesem Tag erfolgte die Anmeldung zum 2007 gestarteten Wettbewerb – ist nichts Geringeres als eine unbemannte Mondmission in Vorbereitung, die bis spätestens zum Jahresende 2012 durchgeführt werden soll. Unterstützung erhalten die „Teilzeit-Wissenschaftler“ dabei jetzt und in Zukunft durch die im Nordwesten von München ansässige Erich Huber GmbH. Das hauptsächlich auf Spezialanfertigungen ausgerichtete Familienunternehmen ist unter anderem in der Laser- und Medizintechnik, im Anlagen- und Fahrzeugbau, aber auch in der Luft- und Raumfahrttechnik aktiv. So fertigte man bei Erich Huber bereits Teile für die bekannteste europäische Trägerrakete Ariane; als Zulieferer für die EADS ist das Unternehmen außerdem an Konstruktion und Fertigung für die Sensorenentwicklung in der Luftfahrt beteiligt.

Was die geplante Mondmission anbelangt, greifen die Part-Time Scientists für die meisten benötigten Metallteile auf Know-How und Engagement der Erich Huber GmbH zurück. Als besonders positiv erachten die Ingenieure des Teams die Tatsache, dass bei der Fertigung enge Toleranzen eingehalten werden können. Da man bei Erich Huber auch bereit ist, relativ kleine Stückzahlen rasch zu fertigen und zu liefern, ist für das engagierte Projekt ein effizienter Arbeitsablauf gewährleistet. Der im vergangenen Monat auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin präsentierte Mondrover-Prototyp war zwar noch im Rapid-Prototyping-Verfahren hergestellt worden, bestand also größtenteils aus Kunststoff, doch einige Komponenten kamen schon aus dem Hause Erich Huber.

Deren Weltraumtauglichkeit zu überprüfen wird demnächst Aufgabe der Part-Time Scientists sein; so muss etwa sichergestellt werden, dass die Teile bei den enormen Temperaturschwankungen auf dem Mond wie berechnet funktionieren. Auch die Räder von Mondrover „Asimov Jr.“ stammen – wie einige im Inneren verborgene Teile, darunter etwa Encoderscheiben – aus der Fertigung Erich Hubers. Für die Räder werden Traktionstests durchgeführt, die zum optimalen Profil für die Fortbewegung auf der staubbedeckten Mondoberfläche führen sollen. Somit wird die Erich Huber GmbH durch die Partnerschaft mit dem Google-Lunar-X-Prize-Team ihr Produktportfolio im Bereich Raumfahrt insgesamt ausbauen können.


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Berliner Leiterplatten auf dem Mond: LeitOn neuer Sponsor des Teams „Part-Time Scientists“

Berlin, 04.06.2010. Das deutsche Google-Lunar-X-Prize-Team „Part-Time Scientists“ hat wieder einen neuen Sponsor mit an Bord: Sämtliche für die geplante Mondmission erforderliche Elektronik wird mit Leiterplatten der Berliner LeitOn GmbH ausgestattet sein. Das Unternehmen hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ausgeprägten Erfindergeist durch Sponsoringaktivitäten zu unterstützen. Bei den „Teilzeit-Wissenschaftlern“ geht ohne Erfindergeist in der Tat gar nichts, denn das Team beabsichtigt, bis spätestens 31. Dezember 2012 einen Rover zum Mond zu schicken, ihn 500 Meter auf der Oberfläche zurücklegen zu lassen und Fotos und Videos von der Fahrt live zur Erde zu übertragen. Momentan sind 21 Teams aus 11 Ländern bestrebt, den „Grand Prize“ von 20 Millionen US-Dollar nach Hause zu bringen.

Auf der diesjährigen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin kann mit dem zweiten Prototypen von Mondrover „Asimov Jr.“ schon ein wichtiger Bestandteil der Mission besichtigt werden. Bestückt mit Solarpanel, Kameraturm und Antenne wird Asimov Jr. hochspezialisierte Aufgaben ausführen und das unter extremen Temperaturen und erhöhter Strahlungsbelastung. Dabei kommen jeweils Leiterplatten mit hohem Glasfließtemperaturwert zum Einsatz, die gegebenenfalls flexibel oder für Hochfrequenzanwendungen geeignet sind. So könnten die Leiterplatten der LeitOn GmbH künftig das Prädikat „weltraumerprobt“ tragen.

Die LeitOn GmbH – das Silbenkurzwort „LeitOn“ steht für „Leiterplatten-Online“ – wurde 2004 gegründet. Seit 2006 besteht eine Niederlassung in Hongkong. 2007 wird das sogenannte „Ocean-Konzept“ eingeführt, das Kunden vielfältige Möglichkeiten bei der Onlinekalkulation bietet. Auf den mit einer Ausdünnung von Herstellern einhergehenden Strukturwandel in der europäischen Leiterplattenindustrie antwortet LeitOn 2009 mit dem Bezug neuer Büroräume und der Eröffnung einer Niederlassung in Mexiko. Die konstant positive Umsatzentwicklung gibt LeitOn durch soziales Engagement an Andere weiter. Auf der ILA werden die Part-Time Scientists daher gerne als „Botschafter“ für das Unternehmen agieren: Vom 8. bis 13. Juni werden in Halle 9, Stand 305a LeitOns Produkte einer breiten nationalen und internationalen Öffentlichkeit präsentiert.


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Deutsche Mondmission geplant: Team „Part-Time Scientists“ präsentiert neusten Mondrover-Prototypen auf der ILA

Berlin, 10.05.2010. Auf der ältesten Luft- und Raumfahrtmesse der Welt weht auch in diesem Jahr wieder ein frischer Wind: Das deutsche Google-Lunar-X-Prize-Team „Part-Time Scientists“ stellt den aktuellen Prototypen seines Mondfahrzeugs „Asimov Jr.“ zur Schau. Nachdem der R1-Prototyp hauptsächlich Fahrtests zu absolvieren hatte, sollen bei der R2-Serie nun sämtliche Komponenten intensiven Tests unterzogen werden. Neben der Geländegängigkeit des Fahrzeugs – eine der Aufgaben des Google Lunar X-Prize besteht darin, mindestens 500 Meter auf der Mondoberfläche zurückzulegen – wurden auch die thermodynamischen Eigenschaften verbessert. Ebenso haben sich die Bemühungen der „Teilzeit-Wissenschaftler“ auf die Weiterentwicklung des Solarpanels konzentriert.

Das Solarpanel im neuen Asimov Jr. ist nunmehr schwenkbar; dadurch kann zum einen die Energieausbeute gesteigert werden, zum anderen kann dadurch auch der Winkel zur Erde nach Bedarf angepasst werden. Letzteres ist deshalb von Bedeutung, da im Solarpanel die eigens entwickelte Antenne („Phased-Array-Antenne“) eingelassen ist. Sie wird die Kommunikation zwischen Erde und Mond ermöglichen. Um hierbei weitgehend konstante Datenraten zu erzielen, soll längerfristig ein globales Netzwerk von Sende- und Empfangsstationen („Cloud Communication Network“) aufgebaut werden.

Doch zunächst einmal arbeiten die Ingenieure des Teams weiter daran, den etwa 60 Zentimeter langen Asimov Jr. mondtauglich zu machen. Sämtliche Bestandteile müssen den extremen Bedingungen auf dem Erdtrabanten widerstehen. Nicht nur die mehrere Meter dicke Staub- bzw. Regolithschicht will bewältigt werden – auch die starke Strahlung sowie Temperaturen im Bereich zwischen +130 °C und –160 °C dürfen dem Mondfahrzeug nichts anhaben.

Vorläufig wird Asimov Jr. jedoch „nur“ Messeluft schnuppern: Am Stand 305a in Halle 9 können interessierte Besucher aktuell einsatzfähige Bestandteile wie Platinen oder Hochleistungsobjektive besichtigen. Die Part-Time Scientists freuen sich auf den Dialog!


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CAD für Mondmission: Schützenhilfe im Wettlauf um Millionen-Preisgeld

Berlin, 22.04. 2010. Das deutsche Google-Lunar-X-Prize-Team „Part-Time Scientists“ ist dem Mond wieder einen Schritt näher gekommen: Ab sofort stellt die SolidLine AG den Ingenieuren des Teams die CAD-Lösung SolidWorks 2010 Premium zur Verfügung. Im Vordergrund steht für die „Teilzeit-Wissenschaftler“ zurzeit die Fertigung von Rover- und Lander-Prototypen. Mit der Software lassen sich selbst modernste Werkstoffe simulieren – erleichterte Bedingungen für die so kritische Gewichtsoptimierung. Auch die extremen Belastungen, denen ein Mondgefährt ausgesetzt ist, können effizient simuliert werden. „Mit der SolidLine AG als Partner wird es für uns möglich, Produktionskosten zu senken und aufwendige Tests auf ein Minimum zu reduzieren“, freut sich Teamchef Robert Böhme.

Auf der Hannover Messe haben Böhme und zwei seiner Mitstreiter vergangenen Montag am Stand der SolidLine AG den ersten Prototypen ihres Rovers „Asimov Jr.“ vorgestellt. Dank des nun verbesserten Workflows können die Part-Time Scientists bereits auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung im Juni ihren zweiten Prototypen präsentieren. Dieser soll dann bis spätestens 31. Dezember 2012 ins Rennen geschickt werden, um die Aufgaben des Google Lunar X-Prize zu erfüllen. Dabei gilt es, mindestens 500 Meter auf der Mondoberfläche zurückzulegen und ein Videosignal in HD-Qualität zur Erde zu übertragen.

Der Google Lunar X-Prize ist ein 2007 von der X-Prize Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Momentan sind 21 Teams aus 11 Ländern im Wettbewerb vertreten. Der Hauptpreis von 20 Millionen US-Dollar wird an das Team ausgeschüttet, das die Mission bis spätestens 31. Dezember 2012 erfüllt hat. Danach sinkt das Preisgeld auf 15 Millionen US-Dollar. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.


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